AUDIOPLAN SICOMIN ANTI SPIKE GERÄTEFUSS

Durchmesser: 48 mm, Höhe in 20 oder 24 mm. Sie sind entwickelt zur Verwendung unter Elektronikkomponenten. Da hier andere Anforderungen an das Dämpfungs-Kopplungsverhältnis gestellt werden, ist die Materialmischung weicher als beim AntiSpike. Weiterhin streuen Elektronikgeräte je nach Kon­struk­tion und Material erheblich in ihrem Dämpfungsbedarf. Daher haben wir den Fuß modular ausgelegt. Das Dämpfungsmaß kann durch Zugeben von Sicomin Secrets schrittweise erhöht werden. Zusätzlich haben wir Standflächendämpfer in Form von Aramid-Pads vorgesehen. Damit können die klanglichen Nachteile von harten Untergründen ausgeschaltet werden.

SICOMIN und das Geheimnis der Schwingungsenergie
Die Erkenntnis, dass die Aufstellung und mechanische Ankopplung von Hifi-Komponenten deren Klangqualität beeinflusst, ist heute weithin bekannt. Das war nicht immer so: Mitte der 80er Jahre erhielten wir ein Angebot für eine Gerätebasis, die den Klang von Elektronikkomponenten drastisch verbessern sollte. Einerseits waren wir skeptisch, andererseits waren wir neugierig und so ließen wir uns die Plattform vom Entwickler, Herrn Mezadourian, vorführen. Die aus einem Kohlefaser-Aramid-Verbund gefertigte Plattform überraschte und überzeugte uns auf Anhieb, obwohl wir zunächst keine technische Erklärung für den klanglichen Effekt hatten. Die für damalige Zeit überragenden Ergebnisse zeigten uns unmittelbar die Bedeutung der Aufstellung von Komponenten für die Klangqualität der Anlage. Diese überzeugten nicht nur Uwe Kirbach, der die Sicomin-Platte im legendären HIFI-Exklusiv entsprechend würdigte, sondern auch viele Musik-Enthusiasten, die die Plattform zu einem großen Verkaufserfolg werden ließ. In der Folge führten wir eigene Untersuchungen mit unterschiedlichen Materialien durch. Dabei machten wir die Erfahrung, dass der Eigenklang der Unterlage sich dem Geräteklang aufprägt und damit die Klangcharakteristik der Geräte verändert.

Die technische Erklärung hierfür liegt in elektromagnetischer Kopplung bzw. Induktion zwischen einzelnen Bauteilen, die mit den charakteristischen Frequenzen der Unterlage zu Schwingungen angeregt werden. So wird ein elektrisches Abbild der mechanischen Schwingungen ins Signal induziert.Das im Laufe der Jahre weiterentwickelte Sicomin-Konzept lässt sich auf verschiedene Bereiche einer Hifi-Anlage anwenden. Heute steht eine Vielzahl an Sicomin-Produkten für die unterschiedlichsten Anwendungen in einer Audio- oder Video-Anlage zur Verfügung, die wir hier näher vorstellen möchten. Wir fanden heraus, dass sich das klangliche Ergebnis optimieren lässt, indem das richtige Verhältnis von Dämpfung zu Ableitung von Schwingungsenergie bei möglichst geringer Energiespeicherung eingestellt wird. Energiespeicherung und zeitverzögerte Energieabgabe finden vor allem in großen Massen statt, weshalb wir bei Sicomin auf geringe Eigenmasse setzen. Als präzis abgestimmte Sandwich­konstruktion besitzt Sicomin ein perfektes Verhältnis von Masse zu Festigkeit, verbunden mit hoher innerer Dämpfung. Das im Laufe der Jahre weiterentwickelte Sicomin-Konzept lässt sich auf verschiedene Bereiche einer Hifi-Anlage anwenden. Heute steht eine Vielzahl an Sicomin-Produkten für die unterschiedlichsten Anwendungen in einer Audio- oder Video-Anlage zur Verfügung, die wir hier näher vorstellen möchten.